29.11.2018

WPR-Chefdirigent Fawzi Haimor verlängert vorzeitig

Der Stiftungsrat der Württembergischen Philharmonie Reutlingen (WPR) gab 26. November die vorzeitige Vertragsverlängerung mit dem derzeitigen Chefdirigenten Fawzi Haimor bis einschließlich der Spielzeit 2023/24 bekannt.

Der in Chicago geborene Dirigent mit Wurzeln im Mittleren Osten und den Philippinen hatte sein Amt im September 2017 als Nachfolger des Schweden Ola Rudner angetreten und war zunächst bis Ende der Saison 2020/21 verpflichtet worden. Nach seinem Amtsantritt avancierte der charismatische Amerikaner schnell zum Publikumsliebling, aber auch beim Orchester ist er aufgrund seiner konzentrierten, effizienten Arbeitsweise und künstlerischen Visionen äußerst beliebt.

Oberbürgermeisterin und Stiftungsratsvorsitzende Barbara Bosch freute sich über den einstimmigen Beschluss des Stiftungsrats: „Ich bin sehr erfreut, dass Fawzi Haimor uns über das 75-jährige Orchesterjubiläum im Jahr 2020 hinaus erhalten bleibt. Er bereichert das Reutlinger Kulturleben mit seiner weltoffenen Art und reißt das Publikum mit seinem Charme und seiner Bühnenwirksamkeit in den Bann. Es ist großartig, dass Fawzi Haimor alle diese fabelhaften Eigenschaften unserem Orchester und damit einem der bedeutendsten Kulturträger Baden-Württembergs auch in den kommenden Jahren zur Verfügung stellen möchte.“

Auch Intendant Cornelius Grube zeigte sich zufrieden: „Künstlerisch hat sich das Orchester unter Fawzi Haimors Leitung hörbar weiterentwickelt. Mit seinem Ideenreichtum, seiner Repertoirekenntnis, aber auch seinem Mut, bislang Unbekanntes zu präsentieren, hat er der WPR neue Impulse verliehen. Sein Esprit motiviert Orchestermitglieder und Management gleichermaßen und wir sehen mit Freude der Zukunft mit ihm entgegen.“

Nicht zuletzt war Haimor selbst erfreut über die Vertragsverlängerung: „Die Zusammenarbeit mit dem Orchester entwickelt sich wundervoll. Wir lernen uns immer besser kennen und können uns gegenseitig in unserem künstlerischen Wirken befruchten. Ich freue mich sehr, dass ich mit diesen hervorragenden Musikerinnen und Musikern noch viele gemeinsame Ziele erreichen kann.“

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