28.10.2019

Auf der nächsten Sprosse der Erfolgsleiter

SAT-Vorsitzender Mike Münzing, Foto: Schwäbische Alb Tourismus

Minister Guido Wolf MdL, Foto: Schwäbische Alb Tourismus

Minister Guido Wolf MdL, Foto: Schwäbische Alb Tourismus

SAT-Geschäftsführer Louis Schumann, Foto: Schwäbische Alb Tourismus

Lob von Tourismusminister Guido Wolf MdL bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Schwäbische Alb Tourismus.

Bei bestem goldenen Herbstwetter fand gestern, am 24.10.2019, die jährliche Mitgliederversammlung des Schwäbische Alb Tourismus (SAT) in der Aalener Stadthalle, auf dem Welterbegelände gegenüber des frisch renovierten Limesmuseums, statt. Neben des „Mammutprojekts“ AlbCard war die neue Tourismuskonzeption des Landes Baden-Württemberg, die Tourismusminister Guido Wolf MdL vorstellte, ein Hauptthema.

Dass die Schwäbische Alb eine hochattraktive Region ist, die in den vergangenen Jahren eine rasante, positive Tourismusentwicklung hingelegt hat, wurde schon in der Begrüßungsrede von Mike Münzing, Vorsitzender des SAT, deutlich: „Dass die Tourismusakteure der Alb in den letzten Jahren vieles richtig gemacht haben, zeigen die zahlreichen Auszeichnungen für beispielsweise Deutschlands schönsten Wanderweg, die nachhaltigste Tourismusregion oder die Kulturlandschaft des Jahres.“ Laut Münzing habe man ein neues Selbstbewusstsein und eine authentische Identität entwickelt und schaffe es damit die Menschen zu berühren: „Tourismus ohne Emotion funktioniert nicht. Wir wollen die Geschichte der Schwäbischen Alb erzählen und mit allen Sinnen erlebbar machen.“

„Stargast“ Guido Wolf, Minister der Justiz und für Europa, hatte von Tuttlingen aus vermutlich die weiteste Anreise nach Aalen. Er stellte den Touristikern der Region die neue Tourismuskonzeption des Landes Baden-Württemberg vor. Wolf betonte die zunehmende Bedeutung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor und lobte die Anwesenden für ihren Beitrag zu diesem Erfolg: „Die Schwäbische Alb ist die am meisten und am schnellsten wachsende Region in Baden-Württemberg.“ Sie habe sich einen Stellenwert auf Augenhöhe mit Schwarzwald und Bodensee erkämpft. Für den Tourismusminister ist das Potential aber noch lange nicht ausgeschöpft: „Die Alb ist die Wiege der Kultur, hier entdeckte der Mensch seine Kreativität. Das zukünftig noch besser zu vermitteln ist auch unsere Aufgabe.“ Besonders die Vernetzung und Bündelung von Angeboten und Erlebnissen sei ein wichtiger Aspekt für den Erfolg touristischer Regionen: „Wir werden in dem Maße stärker wie es uns gelingt, die einzelnen Erlebnisse zusammenzubinden zu einem großen Ganzen.“

Lob gab es von Guido Wolf für die Gästekarte „AlbCard“, die Übernachtungsgästen in teilnehmenden Betrieben ab April 2020 kostenlose ÖPNV-Nutzung und freien Eintritt zu nahezu sämtlichen touristischen Sehenswürdigkeiten der Schwäbischen Alb ermöglicht. Dabei handele es sich laut Wolf um einen echten Meilenstein in Sachen nachhaltiger Mobilität und Digitalisierung, weshalb das Land Baden-Württemberg das Projekt mit Fördermitteln in Höhe von 50.000 Euro bezuschusst.

SAT-Geschäftsführer Louis Schumann stellte den anwesenden SAT-Mitgliedern anschließend die wichtigsten Projekte und Entwicklungen des vergangenen Jahres vor und gab einen Ausblick auf die Pläne für 2020. Der Weg zum tatsächlichen Projektstart der AlbCard sei hinsichtlich der großen Investitionen nicht immer leicht gewesen. Mike Münzing ergänzte hierzu, man habe sich letztendlich die entscheidende Frage gestellt: „Können wir es uns leisten uns diese Gästekarte nicht zu leisten?“ Mittlerweile ist man sich auf der Alb sicher, dass mit dem Start der Gästekarte ein neues Zeitalter für den Tourismus in der Region anbrechen wird.

Zum Abschluss der Mitgliederversammlung gab es für alle Interessierten eine Führung durch das Limesmuseum, das nach rund zweieinhalbjähriger Schließung sowie hoher Investitionen seitens der Stadt Aalen und dem Land Baden-Württemberg am 24. Mai 2019 neu eröffnet wurde.

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